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Autor Thema: Philosophierende Zwillinge im Mutterbauch Geschichte gesucht  (Gelesen 3564 mal)
Naturfreundin
Gast
« am: August, 17, 2006, 23:17:14 »
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Hallo Ihr Lieben,

ich suche eine Geschichte, die meine ehemalige Yogalehrerin einmal zur Einstimmung vorlas. Ich habe sie mir leider nicht ablichten lassen. Vielleicht kennt sie jemand von Euch. Ich kann nur noch ganz grob was dazu sagen:

Es ging um Zwillinge im Bauch der Mutter, die sich über ihre Sicht der Welt unterhalten. Der eine Zwilling ist überzeugt, dass der Bauch der Mutter, der Nabel der Welt ist. Der andere Zwilling dagegen, kann sich vorstellen, das es noch eine andere Welt jenseits des Mutterleibs gibt. Und beide philosophieren darüber, bis die Geburt einsetzt.....

Das war so eine nette Geschichte. Ich würde mich freuen, wenn jemand sie kennt und vielleicht einen Link schickt oder den Text reinstellen könnte.
Gespeichert
Nasarach
Gast
« Antworten #1 am: August, 17, 2006, 23:36:54 »
AntwortenAntworten

Huhu Mona,

meinst du die?

Zitat

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine Zwilling.

"Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird." antwortet der andere Zwilling.

"Ich glaube, das ist Blödsinn!" sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben - wie sollte das denn bitteschön aussehen?"

"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"

"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."

"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."

"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."

"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."

"Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"

"Na hier - überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"

"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."

"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."

 

Es ist von Henry Nouwen.
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Naturfreundin
Gast
« Antworten #2 am: August, 19, 2006, 18:15:11 »
AntwortenAntworten

Herzlichen Dank, liebe Nasarach !!:strauss123: Genau diese Geschichte habe ich gemeint.

In meiner Erinnerung dachte ich, dass die Beiden noch etwas mehr "philosophieren". Da hat mich meine Wahrnehmung wohl getäuscht.  Cheesy
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